DAS UNFASSBARE LEID DER TIERE IM DEUTSCHEN HEIMTIERHANDEL

Eine umfangreiche PETA-Recherche deckt tierquälerische Massenproduktion von Kleintieren für den deutschen Heimtierhandel auf.

Kampagnen Updates:

Dank Ihrer Unterstützung hat OBI im August 2015 bekannt gegeben, sich komplett aus dem Kleintierverkauf zurück zu ziehen. 

Auch die  toom Baumärkte geben im September 2015 bekannt, den Verkauf von Kleinsäugern und Vögeln zu beenden, ebenso wie die größte niederländische Baumarktkette Praxis.

Hier sehen Sie, wie Reptilien für den deutschen Heimtiermarkt leiden müssen.

 


 

In Deutschlands Wohnzimmern werden etwa 9,5 Millionen Kleintiere und Vögel gehalten. Eine mehrmonatige Recherche in den Zuchtanlagen für diese Tiere, die für den deutschen Heimtiermarkt „produziert“ werden, brachte erschütternde Ergebnisse zutage: PETA-Ermittler fanden viele Tausend Meerschweinchen, Hamster, Kaninchen, Vögel, Ratten und Mäuse in völlig überfüllten Käfigen oder winzigen Plastikboxen, die Regal über Regal aufeinandergestapelt waren. Unzählige Tiere mussten inmitten ihrer eigenen Ausscheidungen leben. Die Tiere wurden derart vernachlässigt, dass ein großer Teil von ihnen schon tot war, verdurstete oder Verletzungen und Erkrankungen aufwies. Sowohl kleine Zoofachhändler als auch große Ketten wie Hagebaumarkt, Fressnapf, Dehner, Das Futterhaus, Raiffeisenmarkt und Zoo & Co. beziehen diese Tiere mittels zwischengeschalteter Großhändler aus den grauenvollen Zuchtanlagen in den Niederlanden, Tschechien und Deutschland. Ahnungslosen Kunden wird im Einzelhandel hingegen vielfach vorgetäuscht, die Tiere würden von lokalen Züchtern oder aus guten Verhältnissen stammen.

 

Der in den riesigen Zuchtstätten aufgedeckte Missbrauch ist kein Einzelfall: Stichprobenartige Ermittlungen bei kleinen Züchtern, die Tiere an kleine wie auch große Zoohandlungen lieferten, zeigten ebenfalls erschütternde Zustände. Bei den Undercover-Recherchen in etwa 15 Zucht- und Großhandelsbetrieben wurden dutzendfach Verstöße gegen das Tierschutzgesetz dokumentiert. Gegen insgesamt 11 Züchter und Großhändler aus Deutschland und den Niederlanden wurde Strafanzeige erstattet.

Grauenvoller Umgang mit den Tieren

Bei ihren umfangreichen Recherchen stießen die Ermittler vielfach auf verweste Tierleichen, die einfach in ihren Käfigen – mitten unter ihren lebenden Artgenossen – liegen gelassen wurden. Kaninchen stürzten sich auf die Tränken, nachdem PETA-Ermittler sie wieder mit Wasser befüllt hatten. Einige Kaninchen lagen zu dem Zeitpunkt jedoch bereits regungslos in ihren Käfigen. Bei vielen Tieren, einschließlich Vögeln und Hamstern, führte der Stress dieser engen und intensiven Gefangenschaft zu Kannibalismus. In einer der größten Zuchteinrichtungen fanden die Ermittler zahlreiche Gefriertruhen voller toter Tiere, die offensichtlich den erbärmlichen Bedingungen zum Opfer gefallen waren. Auch die Leichen der Tiere, die als Reptilienfutter gezüchtet und getötet wurden, sind zu Tausenden abgepackt darin gelagert.

 

Helfen Sie uns diese Tierquälerei zu beenden!

 

Fordern Sie Hagebaumarkt auf, den Verkauf von Tieren zu beenden!

Hagebaumarkt ist ein wichtiger Abnehmer von Tieren aus den Massenzuchtanlagen. Der Tierverkauf gehört bei dem Unternehmen allerdings nicht zum Kerngeschäft und die Konkurrenz verzichtet bereits auf den Verkauf von lebenden Tieren. Wenn Hagebaumarkt aus dem Tierverkauf aussteigt, haben wir einen wichtigen Schritt erreicht!

Bitte posten Sie DIESEN LINK und folgendes Statement auf der Facebook-Seite von Hagebau:
„Bitte stoppen Sie umgehend den Verkauf von lebenden Tieren. Eine erschütternde PETA-Recherche zeigt, dass viele der Tiere, die bei Ihnen verkauft werden, aus tierquälerischen Massenzuchtanlagen stammen. Viele Tiere überleben den Horror nicht. Solange Sie lebende Tiere verkaufen, werde ich nicht mehr in Ihren Filialen einkaufen.“ 
http://www.facebook.com/hagebau

Social Media hat bei grossen Unternehmen viel Gewicht. Teilen Sie daher Ihre Forderung auf Facebook, und Twitter!

Sie können das Unternehmen unter der folgenden Nummern auch telefonisch kontaktieren:

Hagebaumarkt Service-Hotline: 0180 / 603 00 03

BITTE HELFEN SIE DEN TIEREN

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